Bier und Choräle

Nach meinem letzten Post über das Liederschatzproblemjekt ist mir klar geworden: Als nächstes muss ich euch ein grandioses Buch vorstellen.
Das schließt sich nämlich deshalb so großartig an, weil das Abschlusskapitel des Buches „Bier und Choräle“ heißt. Und damit den Namen einer Gemeindeveranstaltung trägt, die ich als, nun ja, äußerst ansprechenden Zugang zu alten Kirchenliedern empfinde *g*:

„Bier und Choräle findet alle paar Monate statt. Dabei stopfen wir normalerweise so viele Leute wie möglich in den Keller einer Kneipe und singen mit erhobenen Bierkrügen aus voller Kehle alte Choräle.“

Die Menschen, die dort Bier trinken und singen gehören zur lutherischen Gemeinde House for all Sinners and Saints in Denver, Colorado. Ihre Pastorin (die als trockene Alkoholikerin übrigens kein Bier, sondern Diät-Cola bestellt) heißt Nadia Bolz-Weber und ist die Autorin des New York Times Bestsellers „Pastrix. The Cranky, Beautiful Faith of a Sinner & Saint“.
Und eben dieses Buch solltet ihr unbedingt lesen!

Dabei dürft ihr euch nicht vom etwas sperrigen deutschen Titel abschrecken lassen: „Ich finde Gott in den Dingen, die mich wütend machen“. Und auch nicht vom Klappentext, durch den man möglicherweise eine vorhersehbare und mäßig spannende Geschichte nach dem Schema Frommes-Mädchen-gerät-auf-die-schiefe-Bahn-aber-findet-Gott-wieder-und-wird-dann-Pastorin erwartet.

Nein, diese Geschichte passt so leicht in gar kein Schema. 😉

Nadia Bolz-Weber schreibt über ihr Leben. Und obwohl ihre Lebensgeschichte wirklich extra-ordinary ist, finde ich mich ständig wieder.

Es geht um die Entdeckung von Gnade jenseits von engen Glaubenstraditionen und engen Gottesbildern.
Und es geht um die Sehnsucht und die Suche nach einer Gemeinschaft, in der alle, und zwar wirklich alle, willkommen sind.

Was die Autorin von der Gemeinde berichtet, die sie mit „ihren Leuten“ gegründet hat, ist dabei aber so gar nicht „guckt-mal-wie’s-geht“-mäßig. Sondern es ist echt und ehrlich, selbstkritisch und häufig überraschend. Großartig find ich zum Beispiel, wie sie (potenzielle) neue Gemeindeglieder bei der vierteljährlichen Welcome-Veranstaltung begrüßt:

„Willkommen im House for All Sinners and Saints. Wir werden dich enttäuschen.”

Also: Diese 250 Seiten sind der Hammer! Leicht geschrieben und zuweilen zum Brüllen komisch. Und gleichzeitig klug und inhaltlich krass tief.

„Ich finde Gott in den Ding …“ – äh, also dieses Buch zu lesen war ein riesengroßer Gewinn für mich. Es hat mich berührt, herausgefordert, entlarvt, bestärkt, hinterfragt, bewegt, bereichert, inspiriert.

LEST ES UNBEDINGT SELBST!

Lest zum Beispiel, was passiert, als die Autorin ihren konservativen Eltern beichtet, dass sie Pastorin werden will. Ihren Eltern, in deren fundamentalistischer Prägung Frauen auf gar keinen Fall „als Älteste dienen, predigen oder Gottesdienste leiten dürfen“ … – An der Stelle habe ich geheult.

Lest, wie Nadia Bolz-Weber einem konservativen christlichen Podcaster begegnet, der schon häufig im Netz gegen sie gewettert hat. Wie dann aus zwei Feinden Freunde werden, die sich – trotz aller Unterschiedlichkeit – in Shitstorms des Lebens beistehen.

Und lest … – Ach was, lest das ganze Buch! IHR WERDET ES LIEBEN.

Ja echt, ich wette mit euch, dass ihr euch dem anschließt, was Christina Brudereck im Vorwort schreibt:

„Von A bis Z, Seite 1 bis zum Schluss ein Gewinn und ein Genuss. Für die Gemeinde ein Muss. Für alle wunden Seelen ein heilsamer Kuss.“

Was der Einsatz ist, falls ich die Wette verliere?!
Ich verlier ja nicht … 🙂 Aber wenn ihr drauf besteht: wie wär’s mit einem Kaltgetränk bei einer deutschen Version von „Bier und Choräle“?! 😉

 

Nadia Bolz-Weber:
„Ich finde Gott in den Dingen, die mich wütend machen“. Pastorin der Ausgestoßenen

ISBN 978-3-86506-780-7

Mein persönliches Liederschatzproblem

Kennt ihr schon das Liederschatzprojekt? –
In einer groß angelegten Kampagne wollen SCM und diverse Werke und Gemeindeverbände „unsere Gottesdienst- und Worshipkultur verändern“.

Seit ich in der aktuellen AUFATMEN den „Jetzt-geht’s-los“-Artikel von Ulrich Eggers gelesen habe, gärt dieses Thema in mir. Und das nicht in erster Linie, weil ich das Ganze für die gute Idee halte, die es vermutlich unterm Strich ist. Sondern ich merke ganz deutlich:
Irgendwas ist da für mich nicht stimmig …

Worum geht es konkret bei der Initiative? Ulrich Eggers, und mit ihm federführend die lebenden Lobpreis-Legenden Albert Frey und Lothar Kosse, möchten das kostbare Erbe der alten geistlichen Lied-Klassiker in die nächste Generation retten.
Dieses soll gelingen, indem neben den (selbstverständlich weiterhin hochgeschätzen) neueren Worship-Songs wieder mehr „Klassiker“ in den Gottesdiensten vorkommen. Hierzu wurden 36 Lieder, ein „Best of der Kirchengeschichte“, ausgewählt, die SCM nach und nach auf drei CDs „in brandaktuellem Gewand“ herausgeben wird. Hinzu kommen ein von Daniel Schneider verfasstes Andachtsbuch und eine Notenversion der Lieder.
Und das Ganze wird begleitet von einem großen Rauschen in den einschlägigen Medien, um dann – so die Hoffnung – an der Basis erst für Diskussionen und schließlich für eine veränderte Liedauswahl zu sorgen.

Seit Tagen versuche ich klar zu kriegen und zu formulieren, wo genau mein Problem mit der Sache liegt. Hier mein Stand der Dinge:

Vielleicht das zuerst: Falls es in mir Tendenzen gegeben hätte, in dem Ganzen primär eine gehörige Portion Geschäftssinn zu sehen, würde ich das natürlich öffentlich niemals zugeben oder gar anprangern.
Denn erstens würde ein solches Urteil ja mehr über meine Arroganz verraten als über die tatsächlichen Motive, die mir natürlich verborgen bleiben. Zweitens wäre es ja wohl auch nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht eines Verlagsleiters (selbst eines christlichen), eben genau eine gehörige Portion Geschäftssinn an den Tag zu legen. Und drittens glaube ich den netten Männern, die in der Zeitschrift und auch auf der Projekt-Internetseite ihre kurzen Unterstützungs-Statements abgeben, durchaus ihr aufrichtiges Anliegen.
Also, dickes Kampagnen-Getöse, reichhaltiges Medienangebot – geschenkt. Das ist es an sich nicht, was mich unruhig macht.

Und NEIN!! 😉 Es ist auch nicht die eben bereits erwähnte Tatsache, dass mir bei dieser Kampagne nur Männer als Verantwortliche begegnen. Klar, es stimmt natürlich schon, dass ich eine Frau in der Männerriege super gefunden hätte *g* … z. B. Sarah Kaiser (die ja das Anliegen der Kampagne schon seit einem Jahrzehnt in die CD-Player und Herzen trägt) als Mitproduzentin. Aber dass die Chefs der unterstützenden Werke und Verbände nunmal durch die Bank Männer sind, ist ja kein Problem des Liederschatz-Projekts. Sondern ein (allerdings sehr reales) Problem (in) der frommen Szene allgemein, wo Frauen in prägenden Positionen katastrophal unterrepräsentiert sind.

Warum also treibt mich die Geschichte so um?

Ulrich Eggers schreibt in AUFATMEN:

„Alte Lieder und junge Leute sollen neu zusammen kommen – die Hitliste der schönsten geistlichen Lieder aller Zeiten soll ihren Weg in die Zukunft finden und ihre Wirkung entfalten: Trost, Zuversicht, Halt – Worte und Melodien, mit denen wir leben und sterben können, weil sie sich tief in unseren Herzen einnisten und dort leben.“

Hier merk ich schon, dass sich etwas in mir sträubt. Vom etwas dicken Superlativ („Hitliste der schönsten geistlichen Lieder aller Zeiten“, das ist schon etwas too much, oder? *g*) mal abgesehen – ich glaube, dass auch neue Lieder sich tief in unseren Herzen einnisten können. Und ja – ich glaube, dass es neue Lieder gibt, mit denen man ebenfalls leben und auch sterben kann.

Hinzu kommt, dass „diese jungen Leute“ *g* ja meistens doch selbst herausfinden wollen, was für sie gut ist und trägt. (Wie) Kann eine solche Kampagne aus 16-jährigen Teenagern Liederschatz-Sucher/innen machen? Sicherlich nicht allein dadurch, dass die alten Schätzchen vermehrt im Gottesdienst gesungen werden. (Sonst wären wir in meinem Landeskirchen-Umfeld aber sowas von die Speerspitze der neuen „Klassiker-Bewegung“. 😉 )

Kann es sein, dass tatsächlich nicht weniger nötig ist, als dass wir „unsere Gottesdienstkultur“ grundlegend verändern (lassen)? Denn hier irgendwo, das ahne ich, liegt der wahre Kern meines Unwohlseins. Wahrscheinlich hab ich gar kein wie auch immer geartetes Lieder(schatz)-Problem. Sondern ein Gottesdienst-Problem!

Schon lange treibt mich die Frage nach gegenwärtiger und vor allem zukünftig lebbarer Gestalt von Gemeinde um. Und je länger ich um Wege ringe und meiner Sehnsucht nachspüre, desto mehr denke ich: Was zählt, ist echte Gemeinschaft. Und worauf es weniger ankommt, das ist die immer weitere Optimierung von frontal ausgerichteten Veranstaltungsformaten.
In einem solchen Rahmen von geteiltem Leben sehe ich Chancen, dass wir uns gegenseitig unsere Liederschatzkisten öffnen. Dass alte und junge und mittelalterliche Menschen sich wirklich interessieren für die geistlichen Reichtümer, die die Geschwister für sich erobert (oder geschenkt bekommen?!) haben.

Wenn ihr diesen Blog weiter verfolgen werdet: Bei diesen brennenden Fragen und dieser brennenden Sehnsucht nach Gemeinde/Gemeinschaft finden wir uns sicher noch öfter wieder … 😉

Aber für heute würde es mich freuen zu lesen, was ihr so denkt zu den Liedern und Schätzen und Projekten. Und was ihr so singt … 🙂

„Wenn du nur genug betest …“

Vor zwei Wochen war das Christival gerade in vollem Gange – und vieles aus den großartigen Tagen in Karlsruhe wirkt bei mir noch nach.

So bewegen mich noch immer die Bibeltexte, mit denen wir uns an den Vormittagen während der so genannten WortWechsel beschäftigt haben.
(Diese für das Christival (weiter-)entwickelten und unbedingt nachahmenswerten interaktiven „Bibelarbeits-Formate“ schreien auch nach einem Post – ach, aber alles zu seiner Zeit. *g*)

Der Text für Freitagmorgen kam aus dem 16. Kapitel der Apostelgeschichte.
Paulus und Silas werden in Philippi hart misshandelt (lest mal 1. Thessalonicher 2,2 – das war für die beiden mehr als eine kleine alltägliche Schwierigkeit am Rande). Sie landen schwer verwundet im Gefängnis, in der Hochsicherheitszelle. Haben die Füße im Block, können sich kaum rühren.
Und dann kommt die ungeheuerliche Aussage:

Um Mitternacht beteten Paulus und Silas und sangen Gott Loblieder.
(Apg. 16,25, BasisBibel)

Während dieser mitternächtlichen Sing-&Pray-Session bebt plötzlich die Erde, wodurch alle Türen aufspringen und alle Fesseln abfallen. – Und daraufhin bebt dann das Leben des Gefängniswärters …

Wir haben in „unserem“ Wortwechsel als Vierer-Team spontan auf Fragen der 3000 jeweils anwesenden Christivaller reagiert.
Manche Fragen kamen trotz intensiver Vorbereitung überraschend. Viele hatten wir aber auch so oder so ähnlich erwartet. Wie zum Beispiel – und damit komme ich endlich mal zum Punkt 🙂 – Fragen nach dem Zusammenhang zwischen dem „heldenhaften Lobgebet“ der Apostel in dieser krassen Situation – und dem wunderbaren Eingreifen Gottes.
(By the way: Ich glaube übrigens nicht, dass in jener Gefängniszelle die ganze Zeit wohlklingender Lobpreis zu hören war, aber das ist ein anderes Thema …)

Auf den Punkt gebracht: Hat Gott das Erdbeben geschickt, WEIL Paulus und Silas selbst in dieser düsteren Situation noch gebetet und gelobt haben? Als automatische Folge? Als Belohnung? Haben die Apostel Gott durch ihr Gebet zum Handeln bewegt?
Für heute gefragt:  Kann ich Gott zum Eingreifen bewegen, wenn ich genug bete, wenn ich genug (Achtung, Gänsehaut-Formulierung!) „Lobpreis mache“?

Und dann im Umkehrschluss: Was ist, wenn Gott bei mir kein Erdbeben schickt? Wenn ich immer noch mit meinen Fesseln (meinen Problemen /meinen Ängsten/ meiner Krankheit) hier im Dunkeln sitze?  

Tja, wenn Gott bei dir nicht handelt, so würden viele antworten (und dabei (ich denke, zu Unrecht!) auch Apg. 16 in ihrem Rücken wähnen), dann hast du wohl offensichtlich nicht genug gebetet. Oder nicht richtig gebetet. Wahrscheinlich hättest du Gott mehr loben müssen. Denn wenn selbst Paulus und Silas in dieser Situation Gott gelobt haben – dann wird Gott das ja von dir erst Recht erwarten (können).

Denkt ihr, was ich denke?! Spürt ihr, was ich spüre?!
SOLCHES DENKEN, SOLCHES REDEN GEHT GAR NICHT!!
Es ist lieblos und es macht Menschen erst Recht krank. Es befreit nicht, sondern erschafft geradezu neue Fesseln.
Und ja: Ich halte es auch von der Bibel her für völlig unangemessen!

Ein gründlicher Blick auf den Zusammenhang zwischen Tun und Ergehen, wie er z. B. in Teilen der alttestamentlichen Weisheitsliteratur beschrieben (und an anderen Stellen der Bibel, etwa im Prediger-Buch oder bei Hiob hart hinterfragt!) wird, wäre jetzt spannend, aber würde diesen Post sprengen. Mehr dazu könnt ihr zum Beispiel hier lesen.

Aber es reicht auch schon, in der Apostelgeschichte zu bleiben, um etwas Spannendes zu entdecken. Lukas berichtet uns nämlich mehrfach von wundersamen Befreiungen inhaftierter Apostel. Und, wer hätte das gedacht?! In den anderen Berichten spielt das Gebet der Gefangenen keine Rolle.

In Kapitel 5,17 ff. ist überhaupt nichts von Gebet zu lesen. Die Apostel werden gefangen genommen, ein Engel des Herrn führt sie aus dem Gefängnis. Einfach so.

Und hochinteressant dann Kapitel 12: Herodes hat Jakobus enthaupten lassen. Und weil das im Volk gut ankam, ließ er als nächstes gleich noch Petrus verhaften. Eine denkbar gruselige Lage: Petrus sitzt übermäßig bewacht in der Zelle und wartet auf seine Verhandlung und damit möglicherweise auf sein Todesurteil.
Und? Hat er sich die Seele aus dem Leib gebetet?? Vielleicht. Ich würde sogar sagen, sehr wahrscheinlich hat er das. Aber Lukas hält es nicht für nötig, uns darüber zu informieren. Sondern wir sehen den Apostel im entscheidenden Moment schlafend!

Was wir hingegen erfahren:

Aber die Gemeinde betete Tag und Nacht für ihn zu Gott.
(Apg. 12,5 BasisBibel; vgl. auch V. 12)

Wenn also das nächste Mal Leute sagen: „Du hast wohl nicht genug gebetet“, wär doch mal eine coole Entgegnung: „Nee, meine lieben Geschwister: IHR habt wohl nicht genug gebetet!“ 😉

Oder wollen wir nicht lieber in eine ganz andere Richtung denken?

Wäre es nicht angemessener, davon auszugehen, dass Gott Gott ist? Dass er souverän handelt, wenn und wann und wie er es für richtig hält?
Es steht ja außer Frage, dass viele Menschen Befreiungserfahrungen gemacht haben, während sie gebetet haben. Aber ich glaube nicht, dass sie befreit wurden, WEIL sie gebetet haben. Jedenfalls nicht in dem Sinn, dass das Gebet Gott zu irgendwelchen Handlungen hätte bewegen müssen. Gott befreit aus Gnade und nicht als automatische, berechenbare Reaktion auf geistliche oder sonstige Leistungen.

Gott braucht das Gebet nicht. Aber wir brauchen es!
Nicht wir bewegen Gott durch unser Gebet. Sondern Gott bewegt im Gebet etwas in uns.

Kann man das so sagen? Oder ist das zu einseitig gedacht?
Was meint ihr …?

Rückenwind

siehst du den horizont?
direkt überm boden fängt der himmel an
und wär ich dort dann würd ich wetten
dass ich ihn erreichen kann
doch hier hat es den anschein
bin ich dafür zu klein

Natürlich gibt es genug Gründe dagegen.

Die Zeit, klar. Was könnte man nicht sonst alles tun … Und die Technik! Ich hab ja noch nicht mal ein Smartphone … Aber vor allem: Dass es nicht perfekt werden wird.

Leute werden tatsächlich Dinge anders sehen. Und manchmal werden sie damit sogar Recht haben. Was, wenn sie unschöne Kommentare schreiben, was, wenn sie schimpfen und trollen? Was, wenn sie nicht aufbauen wollen, sondern verletzen, was, wenn sie mir den Glauben absprechen? Und: Was, wenn sie merken, dass ich gar nicht ganz so bright bin, wie ich gerne scheinen will?

Tja, was dann? –

Wir werden es sehen.

Denn natürlich gibt es noch viel mehr Gründe dafür:

Bücher und Gedichte und sonstige Wortkunst; viel zu großartig, um sie nicht zu teilen. So viele gute Fragen, um die es sich zu streiten lohnt. Ausufernde Sehnsucht nach Gemeinschaft und Gerechtigkeit. Und nach Gott selbst, der beides schafft. Liebe zum Leben. Verheißungsvolle Horizonte. Der Himmel, der so nah kommt, wenn Grenzen sich weiten.

Und das alles Pfingsten! Wir feiern kreative Geistkraft. Belebenden Wind; nicht immer nur im Rücken, aber auch (vielleicht gerade?!) dann heilsam, wenn er uns stark entgegenpustet. Parakletin, ermutigend und ermahnend. Neue Sprachen, neues Verstehen. Wege, die wir noch nicht hatten …

Cool, wenn ihr mitkommt!

ich sag es euch auf diese weise
alle die am suchen sind
sind mit mir auf der reise haben rückenwind

Thomas D – Rückenwind (1997)