Wunderkerze

Frohes neues JA!

NEIN.
Ich fühle mich noch nicht bereit für 2017.
Das alte Jahr steckt mir noch in den Knochen.

Sicherlich, es war mir ein reiches, ein schönes, ein gesegnetes Jahr.
366 Tage auf der Sonnenseite dieser Welt. Satt und warm und sicher.
Begegnungen haben mich bereichert.
Erfahrungen haben mich wachsen lassen.
Kinder und Ideen sind geboren.
Neue Wege haben sich eröffnet, Anfänge sind gemacht.

Aber es gab doch auch die andere Seite.
Schmerzhafte Abschiede. Herbe Enttäuschung. So manche Sackgasse.
Viel Chaos, viel Stress, viel Zuviel.
Und dann diese verrückt gewordene Welt.
Terror und Putsch, Hass und Gewalt, Flucht und Gleichgültigkeit.

Und doch. Das große Dennoch:
Gott war da. Trotz allem. In allem.

Jesus! Der, bei dessen Geburt Gottes Boten in der Finsternis von Frieden sangen.
Sein „Schon-jetzt“ hat das dunkle „Noch-nicht“ durchsäuert.
Damals in Bethlehem. Damals auf Golgatha. Hier und heute.
Auch die tiefste Finsternis ist durchzogen von dem, von dem es heißt: „Ich bin das Licht der Welt“.
Und seine Kraft wird weiter leuchten. Bis zum Ziel: Gottes Friedens-Königreich.

Und deshalb: JA.

Ja, ich freue mich auf das kommende Jahr mit seinen unverbrauchten Tagen und Chancen.
Ja, ich glaube, dass Liebe stärker ist als Hass, dass das Böse überwindbar ist mit Gutem.
Ja, ich möchte festhalten an dieser Hoffnung, die über mich hinausreicht.

Denn, ja, Gottes Ja steht fest. Zur Welt. Und zu mir.
Über diesem frischen Jahr. Schon jetzt.

Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, […] der war nicht Ja und Nein, sondern das Ja war in ihm.
Denn auf alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja; darum sprechen wir auch durch ihn das Amen, Gott zur Ehre.
(2. Korinther 1,19+20)
Darum.
Gott zur Ehre, der Welt zum Zeugnis, dem Bösen zum Trotz:
FROHES. NEUES. JA!

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