JESUSHOUSE 2016

JESUS in the HOUSE

Bei uns in NRW hat letzte Woche die Schule wieder angefangen. (Wie kann das eigentlich sein, dass sich die sechseinhalb Wochen jedes Jahr wieder anfühlen wie zweieinhalb?!)
Wir arbeiten also dran, den Familien- und Arbeitsalltag unter die Füße zu kriegen und das kommenden Schuljahr in den Blick zu nehmen.

Für die von euch, die in einer Gemeinde/Jugendarbeit aktiv sind, ist vermutlich so ein „planender Blick“ auch an dieser Stelle dran: Was nehmt ihr euch vor an regelmäßigen Treffen? Welche besonderen Aktionen plant ihr? Was steht sowieso schon fest, weil es Tradition ist? (Moment mal, da fällt mir ein: Müssen eigentlich die Dinge, die immer schon so waren zwingend immer so bleiben? *g*)

Mein – in den letzten Jahren unaufhaltsam wachsendes – Gefühl ist ja: Weniger ist oft mehr. Wir gewinnen, wenn wir uns zum Reduzieren durchringen. Zur Einfachheit. Zur Konzentration und Klarheit.

Klingt schön, oder? 🙂 Aber es wird ganz schnell ungemütlich, wenn wir uns klar machen, was „reduzieren“ konkret bedeutet. Nämlich vor allem: reduzieren! 😉

Also insgesamt weniger machen! Weniger Termine, weniger Veranstaltungen. Konzentration auf die Mitarbeit an wenige(re)n Stellen. So entsteht Spielraum für Beziehungen und Ungeplantes.
Das alles geht nicht ohne die Einsicht: „Ja“ sagen zu einer neuen tollen Idee klappt selten additiv, „on top“ zu allem Bestehenden. So gut wie nie sind automatisch genug freie Kapazitäten vorhanden. (Also in echt vorhanden, nicht im Wunschdenken. Und zwar tatsächlich freie Kapazitäten und nicht im letzten Winkel des Terminkalenders und am Rande der Kräftereserven zusammengekratze.) In aller Regel ist es so: Für etwas Neues muss etwas anderes ehrlich (nicht nur scheinbar) reduziert oder noch besser gleich ganz aufgegeben werden.

Diese Einsicht ist sowohl nötig für die einzelnen Mitarbeitenden als auch für die gesamte (Gemeinde-)Arbeit. Und vor allem: Der Einsicht müss(t)en Taten folgen!

Nach meiner Beobachtung allerdings ist das meistens nur theoretisch klar. Aber die Konsequenz, dann zum Beispiel mal eine Gruppe TATSÄCHLICH sterben zu lassen oder die traditionsreiche Freizeit WIRKLICH (wenigstens für ein Jahr) in andere Hände zu geben oder gar ganz zu canceln, fehlt.
Und so gibt es überall Haupt- und Ehrenamtliche, die in zu vielen Töpfen gleichzeitig rühren, die am oder über dem Limit sind und die nicht selten das Gefühl haben: Für die echten Begegnungen mit Menschen (und evtl. sogar für meine eigene Begegnung mit Gott!) fehlt mir die Zeit und die Kraft.

Und jetzt kommt was ganz Verrücktes. Aber call it crazy: Obwohl oder wohl eher WEIL ich diese Vorrede geschwungen habe, wage ich es jetzt, Werbung zu machen für – eine Veranstaltungsreihe! 😉

Anfang 2017 findet nämlich wieder JESUSHOUSE statt. Und ich empfehle euch sehr, dass ihr euch (und Gott) mal fragt, ob das nicht eine gute Idee wäre für euch.
JESUSHOUSE steht für evangelistische Jugendwochen, die ihr im Zeitraum vom 20. Februar bis 2. April bei euch durchführen könnt. Diese Wochen bieten einen Raum, um mit Jugendlichen und/oder jungen Erwachsenen in eurem Umfeld über Glaubens- und Lebensfragen ins Gespräch zu kommen und sie zum Glauben an Jesus einzuladen. In Gemeinderäumen, in der Kneipe nebenan, im Jugendzentrum, in eurem Wohnzimmer oder wo auch immer ihr das super findet.
Ich sehe darin eine große Chance. Nicht nur für eure Gäste, sondern auch für euch und „eure Jugendlichen“ selbst.

Natürlich könnt ihr auch anders evangelistisch aktiv sein als durch eine Jugendwoche. Und natürlich könnt ihr auch eine Jugendwoche unabhängig von JESUSHOUSE durchführen.
Aber why not? Es gibt viele gute Gründe für JESUSHOUSE. Unter anderem profitiert ihr dabei von den ausgearbeiteten Konzepten, von vielen Materialien und von verschiedenen Schulungs- und Beratungsangeboten.
Und, auch cool: Ihr könnt euch mit drei Entscheidungen das für euch am besten passende Konzept zusammenschustern. Ausführlichere Infos findet ihr auf der Homepage.

Besonders großartig ist aus meiner Sicht die Wahlmöglichkeit zwischen den zwei Veranstaltungsstilen. Neben einem „klassischen Bühnenprogramm“ könnt ihr euch auch für eine „Dialog“-Veranstaltung entscheiden.
Und ich persönlich stehe ja voll auf diese Dialog-Variante! An die Stelle einer längeren Frontalpredigt tritt ein interaktiver Teil, der ein echtes Gespräch zwischen VerkündigerIn und Zuhörenden (bzw. dann ja treffender „Mitredenden“ *g*) ermöglichen soll. Teile der Verkündigung entstehen „live“ im Prozess. Wenn’s gut läuft, wird das wirklich spannend – nicht zuletzt für die Evangelistinnen und Evangelisten, die so gut und breit vorbereitet sein müssen wie sonst selten … 😉

Also: Wenn ihr jetzt euer Jugendarbeits-Jahr in den Blick nehmt (und dabei hoffentlich überlegt, was ihr alles NICHT machen wollt *g*), dann bewegt doch auch die Frage nach JESUSHOUSE in eurem Herzen. Es könnte sich lohnen, für so eine JESUSHOUSE-Woche „nein“ zu sagen zu einer anderen großartigen Idee!

Ich jedenfalls werde nach 2011 zum zweiten Mal als Vor-Ort-Verkündigerin bei JESUSHOUSE am Start sein. Und ich freu mich schon jetzt drauf! 🙂

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