Human Rights Day

Zeit zum Aufstehen ;-)

Heute ist der Tag der Menschenrechte.
Und das finde ich bemerkens-wert.
Gerade gegen Ende eines so wahnsinnigen Jahres. Gerade in unserer verrückt gewordenen Zeit.

Ich hab ein paar Vorschläge, was ihr heute so tun könntet, zur Feier des (Gedenk-)Tages.

Ein guter Anfang wäre doch zum Beispiel, sich die am 10. Dezember 1948 verabschiedete „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ einmal (wieder) zu Gemüte zu führen. Ich hab das gerade mal getan. Und ehrlich gesagt … da war zwar mal irgendwas in der Schule … aber ich würde nicht dafür wetten, dass ich das (übrigens in der Länge durchaus überschaubare) Werk schon jemals ganz durchgelesen habe.
Dabei ist es doch irgendwie gut zu wissen, was da drinsteht! Wo Menschen und Medien sich gerade ständig darauf beziehen. (Apropos: Mein nächstes Lesevorhaben sollte dann vielleicht mal das Grundgesetz sein …?!)

Sehr lohnend finde ich außerdem einen Besuch auf der Homepage der diesjährigen KampagneStand up for someone’s rights today!

Dort bin ich unter anderem auf das folgende großartige Zitat gestoßen. Es stammt von Eleanor Roosevelt – und oha, ich ahne, dass es der Hit wäre, mal etwas mehr über diese/von dieser Frau zu lesen!

“Where, after all, do universal human rights begin? In small places, close to home – so close and so small that they cannot be seen on any maps of the world. Unless these rights have meaning there, they have little meaning anywhere. Without concerted citizen action to uphold them close to home, we shall look in vain for progress in the larger world.“

Eleanor Roosevelt

Ja! Das ist ermutigend! Und herausfordernd zugleich.
Ermutigend, weil es allen globalen und nationalen Katastrophenszenarien zum Trotz behauptet: Es fängt mit jedem und jeder von uns an! Was wir tun, was wir sagen, um diese grundlegenden Menschenrechte zu stärken, das hat Auswirkungen. Und diese Auswirkungen im Kleinen ermöglichen erst, dass es auch im Großen voran geht.
Aber ja, genau da liegt auch die Herausforderung. Denn nicht nur, was wir sagen und tun, hat Einfluss auf unsere Umgebung. Sondern eben auch das, was wir unterlassen in Worten und Taten.

Deshalb: Stand up for someone’s rights today!
Lasst uns aufstehen. Heute. Und morgen. Nächste Woche, nächstes Jahr:
Für Freiheit. Für Recht. Für Leben.
Gegen Diskriminierung. Gegen Gewalt.
Gegen Vorurteile – sogar gegen unsere eigenen.

Zum Schluss leg ich euch heute nochmal das gute „Nicht-in-meinem-Namen“-Video von Bodo Wartke ans Herz, das im Sommer die Runde gemacht hat.
Und auch hier gilt natürlich: Es tut zwar besonders weh, aber es ist auch besonders heilsam, wenn wir dabei nicht zuerst an „die anderen alle“ denken. Sondern wenn wir es auch und gerade hören im Blick auf unseren eigenen Club.

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