Die zwei Seiten des Evangelisationsveranstaltungs-Pferdes

Letzte Woche war ich als Evangelistin bei einer JESUSHOUSE-Woche im Oberbergischen dabei. Und ich bin am Samstag sehr dankbar und beschenkt nach Hause gefahren.

Zum einen lag das an dem tollen Team vor Ort – es war ein Privileg, da dabei sein zu dürfen.
Die Mitarbeitenden kamen aus verschiedenen Gemeinden (Landeskirche und Baptisten) und aus dem CVJM und es war eine super Mischung aus “alten Hasen” und jungen Leuten. Wenn ihr mal staunen wollt über das, was die Crews dort z. B. in Sachen Technik, Drama, Bistro und Deko (und in noch vielen weiteren Bereichen!) auf die Beine gestellt haben, dann kriegt ihr einen schönen Eindruck durch die Fotos auf der Homepage. Oder schaut euch mal das Erklärungsvideo für die grandiose “Tut er’s oder tut sie’s nicht”-Aktion an. 😉

Tut er´s oder tut sie´s nicht?

Kennt Ihr schon unsere #JESUSHOUSE #Challenge "Tut er´s oder tut sie´s nicht?" ?? Schaut Euch mal das Video an und Ihr erfahrt wie es geht :-)#jesushouse2017 #jesushouseoberberg #jesuslounge

Posted by JesusHouse Oberberg on Donnerstag, 16. März 2017

 

Worum es mir jetzt aber vor allem geht, das ist ein anderer Grund, warum ich so froh und dankbar auf die Woche zurückblicke. Dieser Grund lässt sich nicht ganz so schnell beschreiben (und vor allem nicht so schön visualisieren *g*) – aber ich versuch’s mal.

Es ist nämlich so (jetzt kann ich’s ja sagen *g*), dass ich schon einige Jahre bei keiner dezidiert evangelistischen Veranstaltung mehr gepredigt habe. Das war gar nicht mal Absicht. Ich habe generell nur wenige Verkündigungsdienste wahrgenommen und es hat sich einfach nicht ergeben.

Und nun hat sich aber ja während dieser längeren Zeit der Evangelisationsveranstaltungs-Abstinenz so einiges getan in meinem Glauben. Und in meinem Zweifeln.
Zum Beispiel habe ich mich weiter entfremdet (oder ich wurde entfremdet?!) von so mancher evangelikalen Mainstream-Meinung. Ich habe in einigen dogmatischen oder ethischen Fragen “den einen klaren Standpunkt” (sofern ich den überhaupt jemals hatte) verlassen und empfinde mich dort heute als “unterwegs”. (An mancher Stelle werde ich sicherlich auch niemals mehr zu der gleichen “Klarheit” (oder Starrheit?!) kommen wie früher.)
Ähnliche Entfremdungs-Erfahrungen mache ich auch an vielen Stellen der “frommen Kultur”. So ist zum Beispiel mein Zugang zu den meisten Worship-Liedern … äh, ich sag mal schwierig. Und auch sonst reagiere ich auf manches allergisch, was so gesagt und geschrieben und getan wird bei uns Jesus-Leuten.

Mitunter reagiere ich sicherlich sogar allergischer als angemessen. For reasons, natürlich! – Das sind dann Bereiche, in denen ich selbst schlechte Erfahrungen gemacht habe. Oder wo ich von anderen weiß, dass sie durch den Glauben oder durch die Gemeinschaft mit Christen – bzw. vielmehr durch das, was ihnen dafür verkauft wurde! – nicht nur nicht heil geworden sind und frei. Sondern im Gegenteil: krank, abhängig, ängstlich, klein! Und klar, ich möchte mich von den Worst-Practice-Beispielen abgrenzen.

Aber die Gefahr besteht natürlich, hier und da auch mal ein Kind mit dem Bade auszuschütten. Oder, wo wir schonmal bei mittelmäßigen Metaphern sind – dann auf der anderen Seite vom Pferd zu fallen.
Interessanterweise haben sich letzte Woche gleich mehrere Gespräche mit Leuten aus dem Team ergeben, in denen um diesen Punkt ging: Wo stehen wir in der Gefahr, dass wir “der nächsten Generation” etwas vorenthalten, was aber gut wäre?

Diese Überlegungen finde ich sehr spannend und extrem wichtig. Denn natürlich ist es gut, wenn wir den Jugendlichen unsere eigenen destruktiven Erfahrungen ersparen möchten. – Aber es ist doch wohl trotzdem so, dass der Missbrauch den guten Gebrauch nicht in jedem Fall aufheben muss und sollte.

Nun ja, und um mal wieder zum Thema zu kommen – keine Ahnung, ob ihr mir gerade folgen könnt, für mich ergibt das jedenfalls Sinn *g*: Mein Eindruck ist, dass sich viele Leute in einem solchen Zwiespalt befinden, wenn es um Evangelisationsveranstaltungen geht. Da gibt es negative oder zumindest sehr durchwachsene Erfahrungen und – Gott sei Dank! – ein wachsendes Bewusstsein dafür, dass in einer solchen Veranstaltung Potenzial für Manipulation vorhanden ist. (Hört dazu doch mal (wieder) den legendären und immer noch sehr lohnenden ersten Hossa Talk mit Torsten Hebel).

Auch ich selbst kenne Vorbehalte gegenüber evangelistischen (Groß-)Veranstaltungen durchaus nicht nur von anderen.  Sondern ich habe genug eigenes Negativ-Erleben, um Skeptiker/innen gut verstehen zu können.

Und trotzdem hab ich mit Überzeugung zugesagt, bei dieser JESUSHOUSE-Woche dabei zu sein. Denn bei allem, was ich heute kritisch sehe, ist das eine ja geblieben oder sogar gewachsen: Jesus begeistert und bewegt mich. Und diese heilsbringende Erfahrung wünsche ich allen!

Aber ich war schon sehr gespannt:
(Wie) Geht das, weder auf der “Turn-or-Burn”-Seite vom Pferd zu fallen noch auf der “Ist-eigentlich-auch-egal,-ob-du-glaubst”-Seite.
(Wie) Kann es in diesem Veranstaltungs-Setting gelingen, die lebens- und weltverändernde Hoffnungsbotschaft von Jesus zu verkünden und dabei Menschen konkret einzuladen, ihr Vertrauen auf Gott zu setzen – OHNE manipulativ oder gar übergriffig zu werden?

Und nach der Woche sage ich: Ja, ich glaube, es geht! 🙂 Und das freut mich total! 🙂

Die Frage danach, WIE das geht, sprengt jetzt hier den Rahmen, aber es ist sicherlich lohnend, darüber weiter nachzudenken. Und ja, diese Sache ist es wohl sogar wert, darum zu streiten.
Dabei wird es zum einen um methodische Fragen gehen müssen.

Ich persönlich empfinde zum Beispiel das dialogische Veranstaltungsformat, das für JESUSHOUSE (weiter)entwickelt wurde, als eine sehr verheißungsvolle Spur, weil es im guten Fall einen Raum für ehrliche Auseinandersetzung und echtes Gespräch eröffnet.
Noch entscheidender sind aber wohl die theologischen Grundlagen.
Was ist meine Motivation für eine evangelistische Predigt? Will ich etwas Bestimmtes erzwingen oder vertraue ich auf Gottes Wirken? Sehe ich Glaube (und eine wie auch immer definierte “Bekehrung”) als eine Leistung des Menschen oder als ein Geschenk von Gott selbst? Treibt mich Angst oder werde ich von der Liebe getragen?

Ach, ich merke schon, es bleibt spannend … 😉

Jetzt freu ich mich aber erstmal über die ermutigende Erfahrung der letzten Woche! Bin dankbar, dass ich mich nicht verbiegen musste. Sondern dass es sich echt und redlich und richtig angefühlt hat.

Ich kann schwärmen von Jesus! Ich kann davon reden, wie er die Welt und wie er Menschen neu macht. Und ich kann Leute konkret einladen, bei dieser Reich-Gottes-Revolution dabei zu sein!

Und ja, das möchte ich gerne weiterhin tun. 🙂

 

Beitragsbild: Katharina Hein

Ich würde eine Pastorin sein wollen, die betet

Ein Artikel aus der aktuellen AUFATMEN-Ausgabe (1/2017) hat mich sehr bewegt. Thomas Härry schreibt in der Serie “Menschen, die mich prägen” einen großartigen Beitrag über den US-amerikanischen Pastor Eugene Peterson.

Wenn ihr irgendwo eine AUFATMEN zu fassen kriegt, dann lest euch den Artikel unbedingt durch (ab S. 64). Ich werde euch hier nämlich nicht alle guten Gedanken daraus aufschreiben (können). Sondern ich möchte nur ein Peterson-Zitat mit euch teilen, das ich extrem spannend finde:

“Ich möchte ein Pastor sein, der betet.
Ich möchte ein Pastor sein, der liest und seriös studiert.
Ich möchte ein Pastor sein, der sich frei von Druck und Hetze Zeit nehmen kann für Gespräche mit seinen Gemeindegliedern, um ihnen ein guter geistlicher Begleiter zu sein.
Ich möchte ein Pastor sein, der die Gemeinde im Gottesdienst leitet, der mit Tiefgang predigt und die Bibel für euch lebendig werden lässt.
Ich möchte Zeit haben, meiner zweijährigen Tochter Geschichten vorzulesen.
Und schließlich: Ich möchte nicht länger ein gestresster Pastor sein.”

Diese Sätze sagte Peterson zur Leitung der Gemeinde, in der er als Pastor tätig war. Und zwar, nachdem er seine Kündigung ausgesprochen hatte. Weil ihm nämlich nach Jahren des Dienstes am oder über dem Limit vor lauter Arbeit der Kern seiner Berufung zu entgleiten schien.

Ich kenne solche Sätze – und ich kenne die Not, aus der heraus sie entstehen.
Ich kenne sie von vielen anderen Hauptamtlichen. Und ich kenne sie aus Phasen meines eigenen Dienstes.

Und so viel steht fest: Da will ich nie wieder hin!

Jetzt, wo die Menschen in meinem weiteren Umfeld langsam Wind von meinem Theologiestudium bekommen, werde ich häufig gefragt: “Ach so, und dann willst du also Pastorin werden?”

Und ich sage dann nicht “ja”.

Denn selbst wenn es stimmt, dass in immer mehr Landeskirchen schon an den roten Teppichen geknüpft wird, die man theologisch ausgebildeten Menschen ohne klassisches Pfarramtstudium dann spätestens in zehn bis fünfzehn Jahren (wenn der Pfarrer/innenmangel voll zuschlagen wird) ausrollen könnte – ich glaube, dass sich einiges an den Strukturen ändern müsste, damit ich einen solchen Dienst tun wollte und könnte.

Ich habe großen Respekt vor den Pfarrerinnen und Pfarrern, die sich Tag für Tag (und so manche Presbyteriumsnacht) durch ihren Aufgabendschungel schlagen. Und ich bewundere all die, die dabei auch noch fröhliche, gesunde und geistliche Menschen bleiben.

Aber mir ist (im Moment zumindest) ganz deutlich: Für mich wäre das nichts. Ich hätte Sorge, dass mir vor lauter Management, Orga, Gremien, Kasualien, Veranstaltungen und tausendfachen Erwartungen das Eigentliche abhanden käme.

Oder, anders ausgedrückt: Ich würde eine Pastorin sein wollen, die betet.

War Jesus effizient?

Letzte Woche sprach ich mit einem Bekannten, der in einem größeren Unternehmen eine verantwortliche Stellung innehat. Und der seit Jahren die massiven Veränderungen miterlebt, die mit den “Umstrukturierungen” im Betrieb einhergehen.

Wirtschaftlich, sagt er, sei das, was da passiere, das einzig Richtige.
Aber es gebe sie eben, die Kehrseite der Zusammenlegungen und Prozessoptimierungen, die düsteren Folgen der (mein Wort, nicht seins) “Effizienzwut”: Langjährige Mitarbeitende würden sich nicht mehr mit “ihrem” Unternehmen identifizieren und orientierten sich um, sobald sich eine andere Gelegenheit biete. Ständig steige der Stress und der Druck in den Arbeitsabläufen. Und dann das traurige Fazit:

“Da bleibt die Menschlichkeit manchmal auf der Strecke.”

Es ist ja nun keine neue Beobachtung – aber mir wurde dabei nochmal so bewusst, wie sehr der Optimierungs- und Effizienzwahn unsere Gesellschaft und auch unser persönliches Leben prägt. Und wie oft er zerstörerisch wirkt: Beziehungen vergiftet oder verkümmern lässt. Menschen krank macht.

Und leider sind (zumindest nach meiner Beobachtung) unsere Kirchen und unsere Gemeinden keine Ausnahme in dieser Entwicklung.

Als in den späten 90er-Jahren die erste Sturm- und Drangzeit meines Glaubens begann, schwappten aus den USA gerade diverse Konzepte zu uns, die stark von wirtschaftlichem Denken geprägt waren. Da gab es zuhauf Formeln und “Tools” *g* nach dem “Wenn-dann-Schema”: Wenn du die richtige Vision entwickelst / wenn du die Veranstaltungsformate optimierst / wenn du “deine” (!) Mitarbeitenden nach der richtigen Strategie auswählst / wenn du im missionarischen Gespräch die richtige “Technik” anwendest / wenn wenn wenn … dann!
Dann bekehren sich die Leute in deinem Umfeld scharenweise und dann wächst deine Gemeinde ins Unermessliche. (Wobei mit Letzterem weitestgehend unhinterfragt ein quantitatives Wachstum der Zahl von z. B. GottesdienstbesucherInnen gemeint war.)

Sicherlich gab es auch “damals” (wie alt bin ich denn eigentlich? *g*) schon reflektiertere Stimmen. Aber das oben Skizzierte war das, was ich wahrgenommen habe – vielleicht auch wahrnehmen wollte. Und es hat mich natürlich sehr geprägt.

Was machen wir nun aber, wenn wir gemerkt haben, dass diese Automatismen so nicht greifen?! Dass das Leben komplexer ist?! Dass Gott sich doch tatsächlich manchmal unseren Schemata widersetzt?! 😉

Was machen wir, wenn wir vielleicht sogar Ähnliches beobachten müssen wie mein Bekannter in seinem Wirtschaftsunternehmen?! Da sind haufenweise gebrannte hauptberuflich und ehrenamtlich Mitarbeitende. Menschen, die sich nicht mehr mit der Gemeinde (und fatalerweise manchmal auch nicht mehr mit dem Glauben) identifizieren können oder wollen. Die in unseren Anforderungs-, Leistungs- und Erfolgssystemen tief verletzt wurden. Die sich von allem Frommen abgewandt haben oder die es gerne würden und insgeheim schon lange nach einer Exit-Strategie suchen. (Bei Hauptamtlichen ist das ja extrem schwierig: da kommt zu der großen sozialen Abhängigkeit häufig auch noch eine krasse wirtschaftliche dazu. Und so erscheint der Ausstieg aus dem Beruf für manche kaum möglich.)

Was machen wir, wenn wir am Ende sogar zu dem gleichen bitteren Fazit kommen wie mein Gesprächspartner?! Wenn wir sagen müssen: Die Menschlichkeit bleibt auf der Strecke. Äh – und von “der Göttlichkeit” mal ganz zu schweigen …

Tja … was machen wir da??

Das ist keine rethorische Frage.
Denn die Alternative kann ja nicht einfach heißen, ab jetzt alles strategische Denken, alles Planen, alles Bemühen um gelingende Prozesse und alle Verantwortung für wirtschaftliche Realitäten einfach bleiben zu lassen. (Zumindest nicht innerhalb unserer gewachsenen Kirchen-, Gemeinde-, Werksstrukturen.)

Viele gute Denkanstöße zu diesem Fragenkreis verdanke ich dem Buch Gemeinde neu denken von Reiner Knieling und Isabel Hartmann. Die beiden schauen bewusst aus einer geistlichen Perspektive auf das Thema. Zitat aus der Buchbeschreibung:

Nicht effizientere Strukturen und besseres Marketing machen die Kirche neu, sondern eine biblisch motivierte Spiritualität, die in eine offene und zuversichtliche Praxis führt.

Ich empfehle euch dieses Buch sehr. Aber ich will (eigentlich die ganze Zeit schon *g*) heute auf eine andere Frage hinaus. Meine Mentorin hat sie mir vor einigen Jahren gestellt und sie begleitet mich seitdem:

Wie war das denn bei Jesus? War Jesus “effizient”?

Ging es Jesus nicht eher um Menschen als um Strukturen? Ging es ihm nicht eher darum, dass dieses ver-rückte Reich-Gottes-Ding Raum gewinnt als um ein funktionierendes, effizientes, effektives, imposantes, erfolgreiches System?

Das würde mir natürlich gerade alles gut in mein Welt- (und Jesus-)bild passen. 🙂
Aber nehmen wir mal an, es wäre tatsächlich so: Was heißt das denn dann für mich – und für uns als Gemeinde Jesu? Was bedeutet das für uns westliche Menschen im Jahr 2017, die wir – anders als Jesus – nunmal Terminkalender und Planungssitzungen haben?! Was bedeutet es für uns als (Landeskirchen-)Gemeinden, die wir Verantwortung tragen für Gebäude und (ungleich mehr noch *g*) für Menschen, die bei uns angestellt sind?!

Was sagt ihr dazu?

“Hebräisch denken” für AnfängerInnen

“Sprache schafft Wirklichkeit”, zitierte ein Bekannter von mir neulich gleich mehrmals in einem Gespräch. Und das ging mir noch länger nach …
Ob bzw. inwieweit man das tatsächlich so sagen (! *g*) kann, wäre sicherlich spannend zu fragen – aber ich ahne, dass das sowohl diesen Post als auch meinen momentanen Denkhorizont sprengen würde.
Vermutlich aber sind wir uns so weit einig: Sprache prägt unser Denken und unsere Wahrnehmung immens! Der Einfluss von Wörtern und Worten, vom Reden und Zuhören und Zusammenreimen ist riesig im Hinblick darauf, wie wir Gott und die Welt sehen und verstehen.

Und nun ist es ja so, dass ich gerade begonnen habe, Hebräisch zu lernen. Und ich merke – viel deutlicher als bei den anderen Fremdsprachen, mit denen ich es bisher intensiver zu tun hatte – dass ich hier einer völlig anderen Kultur begegne. Dass die für mich ungewohnten Buchstaben und Wörter und Satzbaumeisterwerke für mich auch ungewohnte Zugänge zur Wirklichkeit eröffnen.

In diesem Zusammenhang habe ich letzte Woche zwei Vorträge von Wolfgang J. Bittner gehört, die voll sind mit konkreten, gut verständlichen und unfassbar hilfreichen Erklärungen zum “hebräischen Denken”.
Wirklich total spannend! Auch (und vielleicht gerade!) für Leute, die (noch) kein Hebräisch können.

Ich erinnere mich gut: Als ich die Vorträge vor einigen Jahren schon einmal gehört habe, sind mir ganze Kronleuchter aufgegangen, was den Zugang zu alttestamentlichen Texten und Begriffen angeht.

Was öffnen sich beispielsweise für neue Verstehenswelten, wenn man wahrnimmt, dass die hebräische Sprache sich – anders als unsere *g* –  kaum für abstrakte Begriffe interessiert?! Sondern dass sie vielmehr die konkreten Vorgänge hinter einem Wort im Blick hat?!
Hier zeigt sich eine so wohltuend gesunde, pragmatische, realistische Sicht auf das Leben … Und mir drängt sich die Frage auf: Könnte es sein, dass die unter uns Frommen mitunter so verbreitete kleinkarierte Prinzipienreiterei auf Hebräisch weniger gut funktionieren würde als auf Deutsch? 😉

Ein weiteres eindrückliches Beispiel: Was für ein riesiger Unterschied ist es, ob ich beim Wort “Gerechtigkeit” an einen Rechtsbegriff denke, der normativ in richtig und falsch einteilt. – Oder ob ich wahrnehme, was mit dem hebräischen Wort, welches in unseren Bibelübersetzungen häufig mit “Gerechtigkeit” wiedergegeben wird, eigentlich angesprochen ist: Nämlich ein Beziehungsgeschehen!

Ein echtes Aha-Erlebnis hatte ich auch bei Wolfgang Bittners Beobachtungen zum im Hebräischen üblichen “Denken in Aspekten”. Wie verheißungsvoll (und wie grundlegend ungewohnt) ist die Vorstellung, dass sich eine Sache aus unterschiedlichen Blickwinkeln gleichberechtigt beschreiben lassen kann. Und dass deshalb zwei (oder drei oder vier) unterschiedliche Sätze zum gleichen Gegenstand nicht zwingend um die eine Wahrheit konkurrieren müssen, sondern vielleicht gerade im “Einander-Ergänzen” der Wirklichkeit näher kommen, als ein Satz allein es könnte.

Aaaahh! Ich fürchte, dass meine Beispiele etwas abgehoben klingen … Die Vorträge sind aber ganz und gar nicht abgehoben. 🙂 Sondern sehr gut verständlich. Und wirklich wirklich lohnend!
Hört sie euch unbedingt an!

Hier findet ihr die direkten Links:

Hebräisches Denken – Teil 1 – Vortrag

Hebräisches Denken – Teil 2 – Vortrag

Und darüber hinaus müsst ihr auf jeden Fall mal noch etwas mehr stöbern auf der Homepage von Wolfgang J. Bittner und seiner Frau Ulrike Bittner. Die beiden veröffentlichen dort neben einem Journal immer wieder sehr hörenswerte Vorträge und Predigten.

TABOR – “wunderlich und wunderbar”!

Seit Monaten schon will ich etwas über Tabor schreiben! Und über mich. Und über mich und Tabor. 🙂
Aber, ach. Wie bei einer ganzen Reihe anderer Posts, die halbfertig in meinem Kopf und/oder auf meiner Festplatte dahinvegetieren, bringe ich gerade nicht genug Zeit und Kraft auf, um mit der hierfür nötigen Sorgfalt die wirklich spannenden Dinge anzupacken und auf den Punkt zu bringen.

Na, wenn das jetzt für euch keine Motivation zum Weiterlesen ist. 😉
Also, ich wollte natürlich sagen: das, was ich heute anstatt meines Ursprungsplans zu schreiben versuche, wird selbstverständlich TROTZDEM spannend! 🙂 Und wer weiß, manchmal gelingt das “Auf-den-Punkt-bringen” ja gerade auch ungeplant …
Also, here we go:

Im letzten Herbst bin ich ja auf meine alten Tage nochmal unter die Studentinnen gegangen. Und zwar bin ich quereingestiegen in den Theologie-Bachelor-Studiengang an der Evangelischen Hochschule Tabor in Marburg.
Dass es mich ausgerechnet dorthin “verschlagen” würde, hätte ich lange Zeit selbst nicht für möglich gehalten. Ich hatte nämlich eine ganze Reihe von gut gepflegten Vorurteilen. (Und dass ich die nicht allein hatte (was es natürlich auch nicht wirklich besser macht), beweisen die wohlmeinenden Warnungen und kritischen Rückfragen aus meinem Umfeld, die mich nach meiner Hochschulwahl in ansehnlicher Zahl erreicht haben …)

Naja – wahrscheinlich ist es mir gerade deshalb ein Anliegen, jetzt, nach dem (in NT mehr, in Griechisch etwas weniger *g*) erfolgreich abgeschlossenen Wintersemester einmal zu schreiben:
Ich feier, dass ich dort gelandet bin!
So, wie ich es bisher erlebe, ist Tabor ein großartiger Ort, um hervorragend betreut (und ja, auch ohne Scheuklappen *g*) Theologie zu studieren.

Spannend und schön finde ich auch, dass die Hochschule Teil der Studien- und Lebensgemeinschaft Tabor ist. Und dass ich mich mit der Einschreibung dort deshalb nicht nur für einen guten Lernort entschieden habe, sondern dass ich gleichzeitig auch in ein traditionsreiches Gemeinschaftsgeschehen hineingeraten bin.
Nun gehöre ich als Johanneums-Absolventin ja bereits zu einer reichen und starken (und mitunter kuriosen *g*) Dienstgemeinschaft. Aber trotzdem oder wohl gerade deshalb bin ich neugierig und gespannt darauf, in den kommenden Semestern auch “Tabor” besser kennenzulernen. Ich freue mich darauf, mehr zu erfahren über die Menschen und über die Geschichte(n). Ich möchte von Segens- und Krisen-Erfahrungen hören, möchte lernen aus den Lebens- und Dienstschätzen von so vielen Schwestern und Brüdern vor mir.

Ein super Einstieg war da für mich im vergangenen Herbst die Lektüre von Jürgen Mettes Buch “Lebensnotizen – Menschen, die mich geprägt haben”.
Auf 100 gut zu lesenden Seiten zeichnet Mette Biografien nach von Menschen, die in Tabor bzw. im Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverband gearbeitet, oder besser – gelebt haben.
Im ersten Kapitel führt der Autor unter der Überschrift “Zwischen wunderlich und wunderbar” augenzwinkernd in ein paar “eigentümlich liebenswerte” Linien des Werkes ein. (Und dabei hab ich mich tatsächlich mehr als einmal an liebevoll tradierte Johanneums-Legenden erinnert gefühlt. *g*) Dann folgen sechs Lebensbilder, in denen sich, wie Mette ankündigt, die “geistlich wertvollen Linien” finden sollen. – Und ja, das tun sie!

Das Buch hat mich an so mancher Stelle berührt und herausgefordert.
Zum Beispiel, als Mette beschreibt, wie er zum Gespräch beim Rektor des Diakonissen-Mutterhauses Hensoltshöhe zitiert wurde, um dort über die zweifelhaften Rockmusik-Töne bei einer von ihm durchgeführten Jugendwoche zu berichten …
Oder sehr bedenkenswert auch der Schluss des Kapitels über Esther Wortmann und die Lachener Diakonissen. Da schreibt Mette:

“Auch wenn heute unsere Diakonissen-Mutterhäuser nicht mehr den dringend nötigen Nachwuchs haben, der dort praktizierte Lebensstil ist zeitlos und verdient unsere Hochachtung und Dankbarkeit. Die nächste Generation der Kirchengeschichte wird diesen, in der römisch-katholischen Kirche so selbstverständlichen und ungebrochen vitalen Dienst wieder neu erfinden müssen.”

Neben einigen spannenden Anfragen, die ich an dieses Zitat hätte, trifft es doch vor allem einen wichtigen, wunden Punkt. Und bringt in mir gleich wieder all die großen Gemeinschafts-Fragen zum Klingen …

FAZIT: Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen.
Um der Geschichten willen, klar.
Aber auch, weil es mich als Leserin herausfordert, die Lebensschätze meiner eigenen geistlichen Väter und Mütter wach zu halten und sie mit anderen zu teilen.
– Und nicht zuletzt füttern solche Biografien natürlich eine verheißungsvolle Sehnsucht: Nämlich selbst ein Leben zu leben, das bei anderen Menschen Segensspuren hinterlässt.

In diesem Sinne versuch ich mal weiterzumachen: Mit dem Lernen und dem Lesen und vor allem mit dem Leben … Als Johanneumsschwester und Tabor-Studentin. Und als noch so vieles mehr. Als Mutter, als Morgenmuffel, als Gewinnerin und als Versagerin, als Evangelistin, als Bloggerin, als Hinter-meinen-klugen-Sätzen-oft-Zurückbleiberin. Als Gottes geliebtes Kind.
An den wunderbaren Tagen. Und an den wunderlichen.

LesenBetenLiebenLachen … mit Anett Wolf

Anett Wolf // 35 Jahre alt // lebt gern in Chemnitz // seit Neuestem Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit bei “Perspektiven für Familien e.V.” // trinkt ihren Kaffee am liebsten mit viel Milch und Kakao aus großen Tassen

LESEN:

Wer das kann, ist klar im Vorteil. Das höre ich in den Momenten, wo ich z.B. vor einem Wegweiser zum WC stehe und jemanden frage: „Wo ist denn hier das Klo?“ Manchmal will ich gern das Offensichtliche noch mal ausgesprochen hören…

Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich zu den privilegierten Menschen gehöre, die lesen lernen konnten. Das macht mir die Bewältigung des Alltags wirklich leichter. Und ich freue mich, dass ich so viel Auswahl habe. Was es da nicht alles gibt: Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Magazine, Blogs , E-Mails, SMS (die hat man sich früher geschrieben, als es noch kein WhatsApp gab 😉 ).

Und die Inhalte kann ich selbstredend ebenfalls wählen. Das gefällt mir. Ich lese wirklich sehr gern: Tageszeitung, Blogs, immer mal einen Krimi, Comics gehen immer, Bibel auch manchmal… und doch habe ich phasenweise so Anflüge von „zu viel“. Zu viel Informationen, zu viel Input, zu viele Gedanken, die ich mir daraufhin mache… neulich habe ich ein Abo einer christlichen Zeitschrift gekündigt, weil ich einfach nicht mehr hinterher komme mit Lesen. Und wer kann schon so viel Input gebrauchen?! Immer nur „in mich aufnehmen“ stresst mich in solchen Phasen. Dann will ich erst einmal TUN, output haben, sozusagen. Das umsetzen, was ich gelesen habe, was ich schon weiß.
Da fällt mir ein, was ich mal in einem Kalender gelesen habe: Heute muss es nicht mehr heißen “sie wissen nicht, was sie tun”, sondern “sie tun nicht, was sie wissen”. Da hab ich mich ertappt gefühlt. Und will es gern anders machen, aber das ist mir dann doch oft zu unbequem.
Also mache ich es mir mit einem guten Buch auf dem Sofa bequem und lass mich auf eine kleine Gedankenreise mitnehmen. 🙂 Aber der Wille ist da und manchmal klappt es auch ansatzweise …

BETEN:

“Beten, das ist Reden mit Gott, das geht immer, ich red’ kein’ Schrott.” Das war ein Merkvers bei dem coolen Kinderprogramm “McTurtle”, wo ich mal mitgearbeitet habe. Das geht ins Ohr und bleibt im Kopf. 🙂

Wie genau das “funktioniert” – da bin ich mir auch nicht sicher. Ob beten tatsächlich „den Arm Gottes bewegt“, wie ich das früher oft gehört und auch irgendwie geglaubt habe, oder ob das mehr etwas ist, was mir selber weiterhilft, weil ich Gedanken, Wünsche, Bitten (…) formuliere und ausspreche, da mag ich mich heute nicht mehr so festlegen. Ich hab schon beides erlebt. Keine Ahnung. Aber ich nutze es und bin überzeugt, dass Gott souverän ist und ich nicht alles verstehen muss.

LIEBEN:

Auch hier ein Zitat, diesmal aus einem Lied von Bodo Wartke: “wer liebt, riskiert zu leiden, wer nicht liebt, leidet schon”.

Lieben tu’ ich ausgewählt recht gern. Mich lieben lassen finde ich da schon schwieriger. Aber das eine geht schlecht ohne das andere, glaub ich.

LACHEN:

Das ist total super und überlebensnotwendig! Humor ist eine geniale Erfindung und davon mache ich sehr gern Gebrauch. Ich finde es herrlich und genieße es, wenn ich mich mit anderen Menschen auf dieser Ebene gleich auf Anhieb verstehe, manchmal auch ohne Worte.

Mit Lachen geht das allermeiste viel besser. Und ich vermute, dass Gott ganz oft schmunzelt. Bestimmt auch über mich. 😉

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LesenBetenLieben ist eine Serie, in der tolle Menschen ihre Gedanken und Erfahrungen in Sachen readpraylove mit uns teilen. Danke für’s Mitmachen, Anett! 🙂

LesenBetenLieben – da war ja mal was …

Mann, mann, mann, was soll das denn bitte für eine SERIE sein?
Zwei Folgen LesenBetenLieben und dann schon abgesetzt oder was?!

– NEIN, natürlich nicht!

Ach, aber irgendwie gab es immer so viel anderes zu schreiben … und zack – war schon wieder ein Monat ohne LesenBetenLieben-Folge vorbei.

(Naja, und DANN sind da natürlich auch noch die Leute, die ich angefragt habe UND die sogar auch bereit sind, was zu schreiben, ABER die es bis jetzt noch nicht gebacken gekriegt haben … By the way, wenn ihr das lest: Tut euch keinen Zwang an. *g*)

Aber jetzt wird ja alles gut: Denn am Wochenende geht es endlich weiter! 🙂
Und zwar ganz wunderbar. Sonntag ist nämlich Anett Wolf an dieser Stelle hier zu Gast.
Anett und mich verbindet eine gemeinsame Zeit bei Jugend für Christus Deutschland, “damals”, in the early 2000s … Und somit eine ganze Reihe von wichtigen Erlebnissen und Gesprächen. Nicht zu vergessen die eine oder andere Tasse Hühnerbrühe natürlich … 😉

Zwischendurch hatten wir ein Jahrzehnt lang mal gar keinen Kontakt. (Was hoffentlich nicht wieder vorkommt.) Aber nach einem bereichernden Wiedersehen Ende Dezember wusste ich: Diese Frau ist genau die Richtige für Folge 3!

Also, schaut Sonntag wieder rein, dann verrät Anett uns etwas von ihrer Sicht auf das Lesen und das Beten und das Lieben und das … – na, das werdet ihr dann sehen … 😉

“Jumping on dead Jews”

Eigentlich müsste ich gerade für meine NT-Bibelkundeprüfung lernen, mich also unter anderem mit dem jüdischen Glauben im ersten Jahrhundert beschäftigen. Und mit jener erstaunlichen Christensekte, die zu der Zeit aus dem Judentum heraus entstand …

Aber seit ich gestern auf das neue Projekt des israelischen Satirikers Shahak Shapira gestoßen worden bin (checkt mal Shapiras facebook-Seite, das lohnt sich), bin ich auf sehr unsanfte Art mit meinen Gedanken im vergangenen Jahrhundert gelandet. Und in der Gegenwart.
Shapira kombiniert Selfies, die am Holocaust-Mahnmal gemacht wurden, mit Bildern der Schoah. Das ist verstörend und erschütternd.

Aber manchmal ist es eben richtig, innezuhalten und sich stören zu lassen.
Und ich befürchte sogar, dass das so notwendig ist wie schon lange nicht mehr: Hinschauen und hinhören. Partei ergreifen und Parteien kritisieren. Die Vergangenheit nicht vergessen und für eine friedliche Zukunft streiten. Politisch sein.

Und darum mute ich euch das jetzt zu: YOLOCAUST.

 

—— UPDATE, 23. Januar ——-

Gerade habe ich die Yolocaust-Seite noch einmal besucht. Von den zwölf Bildern letzte Woche sind mittlerweile nur noch vier online. Offenbar haben da einige Leute Shapiras Angebot angenommen und ihr Bild löschen lassen.
Dadurch bedarf der Titel dieses Posts jetzt der Erklärung. Er bezog sich auf das ursprüngliche Anfangsfoto, das zwei fröhliche junge Männer im Sprung über die Stelen zeigte. Es war mit dem Titel “Jumping on dead Jews” ins Netz gestellt und -zigmal geliked worden.

Heraus- oder hineingeliebt?

Gestern habe ich an einem Abend der Allianz-Gebetswoche teilgenommen.

Und heute klingt in mir vor allem ein Satz aus der Gebetszeit nach. Ein Bruder sagte zu Gott:

“Danke, dass du uns aus der Welt herausgeliebt hast.”

Ich war sofort irritiert. Denn, so wunderschön die Formulierung auch ist – ist das nicht falsch? Hat Gott uns aus “der Welt” herausgeliebt?

Sicher, er hat uns herausgeliebt aus der Sünde. Aus dem Tod. Aus Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit.
Aber, was die Welt betrifft – ist es nicht genau umgekehrt?
Hat er nicht zuerst sich selbst und dann auch uns gerade in sie hineingeliebt?

Ich will dem noch ein bisschen weiter nachspüren …
Zum Beispiel mit Hilfe des tollen Beitragsbildes. (Das stammt übrigens einmal mehr aus dem großartigen Buch “Aufmachen: Wie wir heute Kirche von morgen werden”.)

JESUSHOUSE@home

Schon wieder gehen die Ferien zu Ende. (Und schon wieder könnten sie meinetwegen noch ein paar Wochen andauern. *g*)
Und wieder nehme ich das zum Anlass, euch JESUSHOUSE ans Herz zu legen. Für eure Jugendarbeits-Planung. Oder auch für eure private Terminplanung …

Keine Angst, die lange (aber immer noch extrem zutreffende!) Grundsatzrede zum Thema “Wenigeristmehr” spar ich mir heute. Die könnt – und solltet 😉 – ihr im JESUSHOUSE-Post vom letzten Sommer nochmal nachlesen.

Aber ich möchte euch unbedingt hinweisen auf die super Möglichkeit, JESUSHOUSE noch kurzfristig, kostengünstig und sehr vorbereitungsarm in kleinem Rahmen durchzuführen: JESUSHOUSE@home.
JESUSHOUSE steht seit 1998 für evangelistische Jugendwochen, in denen Jugendliche und junge Erwachsene zum Glauben eingeladen werden.
Die @home-Variante ist besonders spannend für Jugendgruppen und Gemeinden, die nicht viel Kraft und (Wo-)Manpower für die Vorbereitung investieren können oder wollen. Oder auch für einzelne Leute oder kleine (Haus-)Kreise, die ihren Freundinnen und Freunden die einladenden JESUSHOUSE-Abende nicht vorenthalten möchten.

Und so einfach könnte das gehen:
1. Ihr meldet euch über die JH-Homepage an, bezahlt 50 Euro Kostenbeteiligung und bekommt ein Paket mit Material und Infos.
2. Ihr ladet ein paar Leute in eure WG-Küche, euer Wohnzimmer oder euren Jugendraum ein. Oder wohin auch immer.
3. Ihr klinkt euch in den JESUSHOUSE-Livestream ein, im Netz oder (sicherer, aber etwas komplizierter) per Satellit.
Fertig. 🙂

Die Livestream-Termine:
6.-11. März: Altersgruppe 17-21 Jahre aus Wien, 19.30 Uhr
20.-25. März: Altersgruppe 13-17 Jahre aus Schwäbisch Gmünd, 18.30 Uhr

Das Video gibt euch nochmal einen guten Überblick – und ansonsten könnt ihr euch hier weiter informieren und anmelden.